Dahinkrebsender Widerständler

6. Oktober 2010 § 3 Kommentare

Nun überlege ich ja schon eine Weile… Und ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass ich keine Chemie mehr in mich pumpen lassen möchte, solange es mir so gut geht wie zur Zeit. Gut, es gibt Argumente, die gegen meinem Schluss sprechen: Gerade wenn es mir gut geht, kann ich eine Therapie besser wegstecken, gerade dann bin ich stabil genug, zu kämpfen. Aber ich würde mich bereits während der Infusion nicht mehr gut fühlen Es ginge rasch bergab mit dem Befinden – physisch wie psychisch. Monatelang. Wie es, je nach Entscheidung, aussieht mit der Prognose? Ach, auf Prognosen gebe ich schon lange nichts mehr. Ich habe sie alle überlebt.

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§ 3 Antworten auf Dahinkrebsender Widerständler

  • Sven sagt:

    Gina, Deine Argumente überzeugen mich. Wenn Du die Entscheidung bewusst triffst, ist es eine richtige. Wenn Du nur Scheu oder Angst hast, eher nicht. Frag Dich nach Deinen Motiven! Und Prognosen… Die sind so oder so immer falsch. Wer sterben will, stirbt. Und wer nicht, der nicht. Oft genug erlebt!

    Hör mal wieder das Lied an, das ich Dir mal geschenkt habe! Weißt Du noch? 😉

  • düdeldeier sagt:

    das mit dem aussitzen hat meine frau auch versucht… 😦

  • Schwarzwälder sagt:

    Hat Dir die Chemo denn nicht mal recht gut geholfen? Was spricht jetzt dafür eine zu machen und was dagegen? Wirst Du mit gesund?

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