Hoffnungslosigkeit als Hoffnung

2. November 2010 § 2 Kommentare

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Man solle die Hoffnung niemals aufgeben. Das wird als wichtig, fast schon existenziell erachtet, denn sonst, glaubt der Küchenpsychologe, gebe man sich selbst auf. Und dann? Das haben Wissenschaftler des University of Michigan Centre for Behavioural and Decision Sciences in Medicine in den USA untersucht. Sie stellten Interessantes fest: Die Hoffnung aufzugeben kann sogar glücklich machen. Anders ausgedrückt, kann unbegründete Hoffnung depressiv machen. Die Forscher fanden heraus, dass Patienten, die auf Heilung ihrer Krankheit hofften, sich oft elender fühlten, als Patienten, die ihren Gesundheitszustand akzeptierten und das Beste daraus machten. Kurz, letztere konzentrierten sich auf das Leben, erstere auf die Krankheit. (Quelle).

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§ 2 Antworten auf Hoffnungslosigkeit als Hoffnung

  • Schwarzwälder sagt:

    Irgendwie hattest Du offenbar immer recht mit dem, wie Du Deinen Weg gegangen bist.

  • Sven sagt:

    Gina, hattest Du eigentlich mal Hoffnung? Anders gefragt: hast Du sie aufgegeben oder verloren oder hattest Du sie nie?

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