Maden statt Speck

16. November 2010 § 4 Kommentare

Wenn wir nicht mehr weiter wissen, schaffen wir eben neues Wissen. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) lässt uns Verbraucher nun wissen, wie wir den Kampf gegen die Ressourcenknappheit bei Nahrungsmitteln gewinnen können, Nein, man will uns nicht etwa zum Umdenken veranlassen, letztlich sinnlose und schädliche Subventionen einstellen oder nachlässigen Umgang mit fruchtbarem Boden ahnden. Man geht innovativer vor: Man will uns proteinreiche Insekten schmackhaft machen. Die Liste der Steaks im Kleinstformat beläuft sich auf 1.000 verschiedene Arten – und aussterben werden bekanntlich eher wir Menschen als die bepanzerten Krabbler, Flieger und Kriecher. Ach ja: Rezepte gibt´s sicher bald unter fao.org.

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§ 4 Antworten auf Maden statt Speck

  • uli sagt:

    Ich verzichte für diesen Fall auf tierische Proteine!

  • Joe2 sagt:

    Dazu muss ich mich auch wieder mal zu Wort melden.
    Wenn die Nahrung knapp wird, dann halten wir keine Ziegen mehr und essen kein Fleisch mehr, warum? Weil die Ziege nur einen Wirkungsgrad von 30 % des von ihr gefressenen Mais hat.
    Stattdessen essen wir dann den Mais.
    Diese Weisheit hab ich in meinen Studium von einem ultraliberalen Wirtschaftswissenschaftler und selbsternannter Volkswirtschaftsphilosoph, gelernt.

  • Gina sagt:

    Das deckt sich mit dem, was ich schon vor mehr als 20 Jahren – auch in VWL – gelernt habe…

  • Silke sagt:

    Mahlzeit! :mrgreen:

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