Lebenszeichen von der Zellebene

23. Januar 2011 § 66 Kommentare

Krebs sagt man nach heimtückisch zu sein. Ich habe mich immer gegen diesen Begriff gewehrt, denn heimtückisch ist meines Erachtens jemand, der zielgerichtet und aus niederen Beweggründen heraus aus dem Hinterhalt agiert. Das sprach ich dem Krebs (also dem, der in meinem Körper sein Unwesen treibt) allein aus den Gründen ab, weil er  bekanntermaßen aus Zellhaufen besteht. Aber tut das der Mensch als solcher nicht auch? Wie auch immer, ich hatte mich mit (meinem) Krebs auseinandergesetzt, mit der Krankheit wie mit der Aussicht, daran zu sterben. Und man gab mir gerade einmal zwei Jahre… Die sind längst um, ich fühle mich gut und munter, habe Pläne und keine Lust mehr, mich mit Zellen zu befassen. Und dann kam der Moment, an dem ich geneigt war, Krebs das bis dahin verweigerte Attribut „heimtückisch“ zuzusprechen: Er, der mich eine Weile in Ruhe gelassen hatte, der, den ich niedergekämpft und niederignoriert zu haben schien, schickt mir unerwartet ein Lebenszeichen…

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§ 66 Antworten auf Lebenszeichen von der Zellebene

  • Julia sagt:

    Scheiße.

  • Stephanie sagt:

    hm…
    irgendwie hatte ich genau das letztens befürchtet.
    Ich drücke Dir die Daumen für die nächste Runde.
    Und – ich hoffe, du fühlst meine Unterstützung.

  • wanni sagt:

    das liest sich nicht gut… bin zwar nicht im thema, aber ich ahne, was in dir vorgeht. viele gute wuensche fuer dich.

  • Jule sagt:

    Liebe Gina,

    ich wüßte gern genaueres.
    Bei meinem Patienten ist vor einem Jahr nun noch eine Chronische Leukämie diagnostiziert worden die er mittlerweile (sah zwischendurch sehr bedrohlich aus) dank eines gewissen Medikaments gut im Griff hat. Dafür wird der andere Dreck derzeit wieder munter…
    Ich drücke Dir, wie immer, fest die Daumen und wünsche Dir viel Kraft!!!!
    Jule

  • chrissi sagt:

    Moin Gina,

    warst Du bei der Kontrolluntersuchung? Wieso schreibts Du „unerwartet“? War er denn je GANZ weg? Er hat sich nur ausgeruht. Nun will er wohl wieder betüddelt werden, dieser Egoist! Ach Mann! Hau ihn doch ein für alle Mal in die Tonne, ins Nirvana, ins All, auf den Mond….

  • Schwarzwälder sagt:

    Weg war das Zeug ja wohl nie, oder? Aber es hat Ruhe gegeben. War es zu erwarten, dass es so bleibt? Zu hoffen sicher… Was passiert nun? Und wie lebhaft ist der Scheiß jetzt? So wie er war? Ach Mist… 👿

  • Silke sagt:

    Ich hab´s Dir schon gesagt: Was hast Du erwartet? Dass Du kämpfen kannst und gesunde Ignoranz der richtige Weg ist, weißt Du ja… Folge Deinen Plänen in Ruhe und Besonnenheit, denk an Auszeiten und halt Dir unbedingt emotionalen Stress vom Hals! Skifahren, Biken, Lesen, Lernen… Tu einfach alles, was Dir gut tut. Arbeiten gehört sicher auch dazu, das verschafft Dir Befriedigung und letztlich auch finanzielle Möglichkeiten. Und das Studium natürlich! Hey, Du hast einen neuen „Ginas Weg“ gefunden! GEH IHN und jammer hier nicht rum! 😉

  • Sven sagt:

    @Silke

    Puh! Silke, das klingt verdammt hart für mich. 😯
    Aber recht hast Du letztlich auch. Und Du kennst Gina…

    Gina, Du hast Pläne, die Dir erkennbar Auf- und Antrieb bringen. Setz sie um! Aber eines lasse ich immer gelten: Jammern. Das muss auch mal sein. Ich finde, Du tust es viel zu selten.

  • Kat sagt:

    So ein Depp! Zeig ihm, dass du stärker bist als er!

    Viele Grüße, Kat

  • Floh sagt:

    Julia :
    Scheiße.

    Genau so.

  • Hennes sagt:

    Blöd. 😦 Wird der alte Weg denn nochmal funktionieren? Der war doch genial?

  • Susanne sagt:

    Ginas Weg, der frühere hatte ein Ende, das war klar – wie auch immer das Ende aussehen würde. Es hab einen neuen Weg, den man hier zwischen den Zeilen und hin und wieder auch ganz deutlich beobachten kann. Selbstständigkeit und Freiberuflertum, Freeride und Downhill just for fun statt Rennenfahren, Studium und vieles mehr. Ich fand es genial, dass es einen Abzweig gab, der in eine ganz neue Richtung führte. Also warum den alten Weg wieder suchen? Er liegt weit in der Vergangenheit und war schwierig genug! Gina soll den neuen Weg konsequent gehen, wie sie den alten gegangen ist. Wege (H.R.Kunze) entstehen oft erst beim Gehen… Mach wie immer das Beste, Gina!

  • Schwarzwälder sagt:

    Mein Lieblingscomic zur Aufheiterung! 😀

  • Basti sagt:

    Doch eher das hier: http://www.youtube.com/watch?v=Hb3eBVSIstQ (ab 4:30 wird´s interessant!)

    Halt die Ohren steif!

  • Jan sagt:

    Lass Dich nicht kirre machen! Das wird wieder.

    Das Video ist übrigens nett! Die Comics auch.

  • Hervé sagt:

    Mist. 😦
    Aber lass Dich nicht ausbremsen und runterziehen!

  • ۞ sagt:

    Für diejenigen, die´s verstehen: Es sieht mal wieder nach „Pfefferkörnern“ in der Leber aus. Die wiederum sorgen für die Symptome, die so nerven und Energie rauben – und für Risiko, weil sie nun einmal leicht über sich hinaus wachsen…

  • Jule sagt:

    Liebe Gina,

    mein Patient geht Freitag ins MRT und ich befürchte da werden wir ähnliches zu sehen bekommen. Bei größerem kommt dann evtl. das Cyberknife zum Einsatz. „Er“ nimmt allerdings derzeit kein Sandostatin, nur bei extremstem Durchf… eine Tagesspritze. Entsprechend mager ist „er“ jetzt…
    Ich denke an Dich und wünsche Dir viel Kraft Dich erneut/ weiterhin gegen den Dreck erfolgreich zur Wehr zu setzen.
    Alles liebe,
    Jule

  • Jule sagt:

    Es ist schlimmer als erwartet, der Radiologe hat als mögliche Option von Lebertransplantation gesprochen…

  • Gina sagt:

    Jule :

    Es ist schlimmer als erwartet, der Radiologe hat als mögliche Option von Lebertransplantation gesprochen…

    Naja… Ohne Sandostatin geht es halt einfach nicht! Die Lebertransplantation hatte man mir vor zwei Jahren auch schon „angeboten“. Ging dann aber nicht – gottseidank!

  • Jule sagt:

    Meinst Du mit Sandostatin wäre das nicht gewachsen? Es sind mehrere große und ganz viele kleine Metastasen!

  • Gina sagt:

    Naja, man versucht ja nicht umsonst, das Serotonin niedrig zu halten! Wenn es NeT-Metastasen sind, kommen sie vom Serotonin.

  • Jule sagt:

    Es sind aber doch mehrere Hormone, soweit ich weiß 5 verschiedene und das Sandostatin geht nicht alle an. Sie hat diese schlimmen Kreislaufzusammenbrüche und ihr Onkologe vermutet die würden nicht vom Serotonin sondern einem der anderen Hormone ausgelöst. Mir ist gerade einfach nur schlecht…

  • Silke sagt:

    Jule, hattet Ihr wirklich geglaubt, dass Homöopathie bei Krebs hilft? 😕

  • Jule sagt:

    @Silke: Wer redet von wir??? Sollte ich meine Mutter entmündigen lassen…?

  • Silke sagt:

    Jule :
    @Silke: Wer redet von wir??? Sollte ich meine Mutter entmündigen lassen…?

    Dann muss man sagen: Sie hat es herausgefordert – oder der-/diejenigen, die sie in dieser Form beeinflusst haben. Du kannst nichts dafür! Keine echte Krankheit wird mit Zuckerkügelchen und Wasserschüttelei geheilt!

  • Jule sagt:

    Ich wäre an ihrer Stelle auch einen anderen Weg gegangen aber nun haben wir das Elend! Ich frage mich was jetzt noch hilft? Cyberknife ist ausgeschlossen wg. zu vieler und auch zu großer Metastasen in der Leber. Chemo schlug nicht an, RRT lindert die Symptome nur für max. ein Jahr. Was bleibt noch?…SIRT? Protonen? An die Machbarkeit einer Lebertransplatation glaube ich nicht…

  • Silke sagt:

    Jule :
    Chemo schlug nicht an

    Was hat sie bekommen? Und wie lang?

    Machbarkeit einer Lebertransplatation glaube ich nicht…

    Ich auch nicht. Scheint unsinnig, das Immunsystem flach zu legen, vor allem bei Krebs. Und sowieso bei älteren Menschen. Die Leber arbeitet doch noch, oder?

  • Jule sagt:

    Ich weiß nicht mehr was sie bei der Chemo bekommen hat, muß ich sie mal fragen, ich glaube 4-5 Tage, danach ging es ihr unglaublich schlecht und sie hatte einen CRP-Wert um hundert…frag mich nicht wieso.

    Ja die Leber arbeitet wohl noch aber der Radiologe heute meinte das „man dann irgendwann an Leberversagen stirbt“.

  • Silke sagt:

    Jule :
    Ja die Leber arbeitet wohl noch aber der Radiologe heute meinte das „man dann irgendwann an Leberversagen stirbt“.

    Tja, wenn die Leber den ganzen Stress nicht mehr erträgt, streikt sie eben… Was ist die Alternative? Wie alt ist Deine Patientin denn?

  • Jule sagt:

    Die Patientin ist 64.

  • Silke sagt:

    Hm… Nicht gerade alt. Das biologische Alter wäre hier interessanter, also das, das ihrer Verfassung, ihrem Zustand und ihrer Prognose entspricht. NeT haben ihre eigenen Regeln – und sie sind nicht heilbar! Wir betreiben also im Grunde immer nur Symptombekämpfung. Das muss man sich sehr rational vor Augen führen…

  • Marion sagt:

    Ich mische mich mal ein weil vom Fach… An NeT muss man dran bleiben! Das wichtigste ist die konsequente Kontrolle des Hormonspiegels und eine Verbesserung bzw. Erhaltung der Fitness. Also: Sport! Je fitter der Pat ist, desto weniger Energie bleibt für den NeT. Die Pat sterben nicht an Krebs, sondern daran, dass ihr Körper immer kraftloser wird, um mit den Problemen wie Durchfällen etc klar zu kommen. Jedes kleine Virus, jede kleine Bakterie setzt dem Immunsystem so zu, dass es im Dauerstress ist. Also auf Ernährung und Fitness achten und die Psyche im Griff behalten. Wir haben Pat, die immer gesünder zu werden scheinen, obwohl sie es nicht sind. Alt werden NeT-Pat leider nicht, die Jüngeren haben die besten Prognosen. Allerdings hat sich in den letzten ein, zwei Jahren viel neues getan in dieser Richtung. Jetzt geht es nicht mehr um Schonung, sondern um Bewegung. Homöopathie kann begleitend gemacht werden (ich glaube nicht daran, aber wenn man es tut, hilft es auch, zumindest der Psyche), niemals aber als Einzeltherapie. Und wieso soll RRT nicht helfen? Verstehe ich nicht…

  • Jule sagt:

    Ich habe keine Ahnung wie man ihr biologische Alter definieren soll. Sie ist ziemlich klapperdünn und hat kaum/keine Muskeln, jahrelang geschont aus Angst vor den gefürchteten Kreislauzusammenbrüchen und keine Substanz durch schlechte Nahrungsaufnahme durch den operativ verkürzten Darm und „Mangel“-Ernährung dank zeitweiliger Coy-Diät, kaum Kohlenhydrate und Zucker…

  • Silke sagt:

    Ach Du liebe… 😯

  • Marion sagt:

    @Silke: Dachte ich auch gerade. Da würde ich erst einmal aufpäppeln! Hochenergetisches „Kraftfutter“ aus der Flasche und dabei täglich die Leber- und Nierenwerte checken.

  • Jule sagt:

    @Marion: Was machst Du genau? RRT hatte sie bereits und es hat eben anscheinend „nur“ die Symptome reguliert aber das Wachstum der Lebermetastasen ist weiter voran geschritten! Dein Wort in ihrem Ohr, ich denke auch das Sport und körperliche Kräftigung gut wäre aber da habe ich gegen Wände geredet und von den Ärzten sagt leider keiner was in dieser Richtung.

  • Jule sagt:

    „Hochenergetisches „Kraftfutter“ aus der Flasche “ genau das verweigert sie wegen dem Zucker. Scheiße, ich weiß nicht was ich tun soll…

  • Silke sagt:

    @ Marion: Wenn sie wenigstens Eiweißdrinks von Sponser oder Powerbar oder so getrunken hätte! Das würde ich dringend raten. Gina hat allerdings noch einen besseren Tipp, sie hat einen Hersteller gefunden, der besser verträglich ist. Sozusagen für die Babies unter den Sportlern. Und dann natürlich Orthomol Immun Pro.

  • Jule sagt:

    „Orthomol Immun Pro“ haben sie da aber ich weiß nicht ob sie es noch nimmt…

  • Silke sagt:

    In dem Zeug ist doch nicht zwangsläufig Zucker! Und was spricht gegen Zucker wenn man kein Diabetiker ist, der kein Insulin spritzt?

  • Silke sagt:

    Tja, man muss sich auch helfen lassen wollen… 😕

  • Jule sagt:

    „Und was spricht gegen Zucker wenn man kein Diabetiker ist, der kein Insulin spritzt?“ die These des Herrn Coy, das Krebs vom Zucker lebt…

  • Marion sagt:

    Ich würde einen stationären Aufenthalt vorschlagen.

  • Jule sagt:

    „Ich würde einen stationären Aufenthalt vorschlagen“ und wo? Das macht sie eh nicht, weiß ich jetzt schon!

  • Silke sagt:

    Herr Coy hat sicher recht, auch wenn Zucker allein kein Energiestoff für Zellen ist. Aber der Mensch zieht nun einmal Energie aus Kohlehydraten! Es gibt übrigens auch noch anderen als Industriezucker – und den meint Herr Coy. Auch natürlich „leere“ KH wie Weißmehl.

    Wenn Deine Mutter sich allem verweigert… Was soll man machen? Dann wird sie wissen, wie die Konsequenzen aussehen… Wer nicht leben will, hat das Recht dazu. Ich erinnere mich an so manche Diskussion auf „Ginas Weg“…

    Klinik? Marburg oder Freiburg sind sehr kompetent und weniger Fabriken als Berlin und München.

  • Jule sagt:

    @Marion: Verrätst Du mir was Du genau machst? Wieso Du „vom Fach“ bist?

  • Marion sagt:

    München ist zwar sehr kompetent, aber hier würde ich nicht Patient sein wollen. Gina kennt den Laden… 😉

    Marburg ist in der Tat kein schlechter Tipp. Freiburg kenne ich zu wenig, aber die arbeiten auch ganz gern komplementärtherapeutisch.

  • Jule sagt:

    @Silke: Weißmehl kommt sowieso auch nicht auf den Tisch! Ich werde morgen versuchen ihr zu erzählen was hier geraten wurde aber ich habe jetzt schon die Gegenargumente im Ohr. Mich schmerzt das ganze gerade arg.

  • Marion sagt:

    Ich habilitiere gerade in diesem Thema und habe dadurch Gina kennengelernt. Ich bin aus CH und war in München „Gast“.

  • Silke sagt:

    Gegenargumente? Ich kenne keine…

  • Silke sagt:

    http://www.cytosport.com/products/muscle-milk

    Hab gerade Gina angesimst. Sie hat „Muscle Milk“ getrunken und gegessen und supergut vertragen.

  • Jule sagt:

    IHRE Gegenargumente, die kannst Du natürlich nicht kennen…
    In CH ist sie in homöopathischer Behandlung, in „Santa Croce“.
    Ich wäre froh wenn sie einen in diesem Thema kompetenten Arzt hätte…aber sie hat ihren Onkologen und der hat von NeT leider quasi keine Ahnung.

  • Marion sagt:

    Ach Du lieber Gott!!!

    Onkologen haben von NeT natürlich keine Ahnung! Wie auch? Das wird aber auch überall im Web so deutlich. Homöopathie ist für Gesundende, nicht für Schwerkranke! Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber über D verteilt gibt es einige NeT-Zentren. Dorthin solltet Ihr gehen!

    @Silke: Stimmt, Gina hat mit Eiweiß und Aminosäuren gut aufgebaut.

  • uli sagt:

    @Jule: Die Produkte enthalten alle keinen Zucker! Falls Du Deine Mutter zu irgendetwas bewegen kannst, Du ggf. auch eine Bezugsquelle oder die genaue Produktbezeichnung willst, wird Gina Dir sicher weiterhelfen! Um die Bezugsquelle könnte ich mich kümmern.

  • Jule sagt:

    @Uli: Danke, ihr seid alle sehr lieb!! Ich fühle mich zur Zeit (eigentlich schon länger) ziemlich hilflos! Bezugsquelle wäre nett, ich versuche ihr Morgen zu erzählen was hier „gesprochen“ wurde.

  • Silke sagt:

    Immerhin ist die Firma ja ein (ehemaliger?) Sponsor von Gina… Da geht bestimmt noch was! 😀

    Ehrlich Jule, Deine Mutter muss in die Hände eines Fachmannes für NeT!

  • Jule sagt:

    @Silke: Ja aber wie bekomme ich sie dahin? Ich hatte ihr immer schon mal von der Dr. Pavel erzählt aber… In der Charité war sie auch aber die waren da nicht sehr bemüht!

  • Jule sagt:

    @Marion: Bei Hannover!

  • Jule sagt:

    @Marion: DANKE! Ich werde Morgen versuchen was ich kann! Und jetzt gehe ich ne Stunde laufen, für mein biologisches Alter ;o)

  • Jule sagt:

    Ich glaube bei dem Hensen war sie bereits in der Sprechstunde..

  • Sven sagt:

    Mir fehlen die Worte!

  • Gina sagt:

    Mir ehrlich gesagt auch. 😦 Schlimm. Aber ich habe derartiges leider auch oft genug bei MitpatientInnen erlebt. Ich war immer der Exot, dem´s zwar nicht wirklich besser ging, der aber nur auf dem Sofa oder gar im Bett blieb, wenn er kurz vor´m Abnibbeln war… Woher soll der Körper Kraft für einen Kampf gegen diese Scheißzellen nehmen, wenn nicht vom Essen und von Bewegung? Aber gut, ich bin 20 Jahre jünger und war immer Sportlerin. Vielleicht redet man sich da leicht.

  • Gina sagt:

    Nachtrag: Ich hatte Dir, Jule, vor einiger Zeit mal Glandula NeT (http://www.glandula-net-online.de/cms/front_content.php) „empfohlen“. Für mich und mein Informationsbedürfnis haben sich die 10 Euro Jahresbeitrag zehnmal gelohnt. Würde Deine Mutter das Heft lesen, wäre sie informierter. Ob´s was ändern würde, weiß ich natürlich nicht…

  • Jule sagt:

    Liebe Gina,
    da ist sie beigetreten und liest und ihr Mann ist auch in Kontakt mit einer Selbsthilfegruppe. Sie meint aber bei ihr wäre es anders weil sie eben diese schlimmen Kreislaufzusammenbrüche bekommt. Sie vermutet das bei ihr ein anderes Hormon als zum Beispiel bei Dir die größten Probleme macht und sie das dann eben an der Körperkräftigung hindert. Ich kann es nicht beurteilen ob es so ist ober ob, wenn ihr Körper kräftiger wäre, sie diese Kreislaufzusammenbrüche vielleicht gar nicht bekäme. Ich will auch nicht ungerecht sein, ich weiß eben nicht wie es ihr geht bzw. wie ich mich verhielte wenn ich das hätte…
    Viele grüße,
    Jule

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