Gedanken…

1. März 2011 § 7 Kommentare

Ich will meine Blog-Leser einfach mal so teilhaben lassen an einem meiner Gedanken, mit dem ich mich in verschiedene Diskussionen einmische. Der unten stehende Kommentar bezieht sich auf einen Beitrag bei Carta.

Reduziert sich alles nun auf das altbekannte “das Volk braucht Führer”? Frage: Wer ist das Volk? Und wo genau beginnen die Grenzen zwischen Sein und Haben und Sollen und Können und Nichtkönnenaberseinundhabenwollen? Wo die zwischen Intellektuellen, Bildungsbürgern und Unbildungsbürgern (wohl auch Bildungsferne genannt)? Und ab wann beginnt man konservativ zu sein, obwohl man doch eigentlich grün ist oder rot? Was muss man tun, um von der einen Gruppe verstoßen und in die andere aufgenommen zu werden? Anders gefragt: Dürfen sich auch Bildungsferne über Guttenbergs Attitüden aufregen? Und “die Intelligenz” sich von ihm einlullen lassen? Dass das geschieht, erscheint mir nämlich in diesen Tagen offensichtlich. Vielleicht gibt es dieses Schwarz-weiß ja irgendwie dann doch nicht? Das wäre mir Trost.

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§ 7 Antworten auf Gedanken…

  • Janusch sagt:

    Gute Fragen. Mich würden die Antworten interessieren. Vielleicht auf Carta? CU there.

  • Holger S. sagt:

    Wer so reflektiert, gehört zum Bildungsbürgertum. Wer ein Latrinum führt und diesem den Untertitel „Dieses ist ein schrecklicher Ort aber Worte stinken nicht“ gibt – auf lateinisch! -, ist gebildet genug, um zur Intelligenzia gezählt werden zu dürfen. Übergänge ja, die gibt es, aber Grenzen zwischen den „Lagern“ sind doch immer erkennbar…

  • Lars sagt:

    Es liegt in der Natur des Menschen, sich abzugrenzen von anderen. Strebt nicht jeder nach oben, nach mehr, nach besser?

  • Gina sagt:

    Lars :

    Strebt nicht jeder nach oben, nach mehr, nach besser?

    Das würde ich gern glauben, doch das Leben lehrt einen anderes…

  • Tom sagt:

    Gute Gedanken, die allerdings 90% nicht verstehen wird… Schade.

  • Ingo sagt:

    „Und wo genau beginnen die Grenzen zwischen Sein und Haben und Sollen und Können und Nichtkönnenaberseinundhabenwollen?“

    Bei der Moral?

  • Gina sagt:

    Ein großes Wort. Moral. Und das in diesen Tagen…

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