Hurra, der Qualitätsjournalismus ist gerettet!

28. Juni 2011 § 3 Kommentare

Gestern habe ich Sie teilhaben lassen an Verschwörerischem, heute erhielt ich die beruhigende Mitteilung, dass meine berufliche Zukunft gesichert ist. Und nicht nur die, sondern nicht weniger als der Qualitätsjournalismus – was auch immer das ist. Qualität stammt bekanntlich von quälen, und so kommt´s nicht unerwartet, dass in mir „Angebote“ wie das unten wie immer vollständig zitierte, eher Bauchschmerzen als Schmetterlingsbauchgekribbel auslösen. Warum? Weil sie gehäuft an mich und meine Kollegen herangetragen werden. Weil durch sie deutlich wird, dass der Journalismus (der, der immer schon auf Qualität Wert gelegt hat) im Sterben liegt. Weil er nicht mehr bezahlt werden kann – oder werden will. Weil Online in weiten Teilen Print abgelöst hat, weil das Web schneller und billiger (weil gratis) ist. Weil Verlage keine Ideen entwickelt haben, wie man Leser zu Kunden machen kann. Weil das, was im Web publiziert wird, zurecht als wenig wertvoll eingeschätzt wird. Weil, weil, weil. Der Kreis beginnt sich zu schließen. Und wir, die Journalisten, suchen uns andere Betätigungsfelder, schlimmstenfalls „machen wir in PR“. Manche von uns verdingen sich auch bei Wikio und anderen, weil man von Hartz IV nicht leben kann und will.

Lange Rede… Hier das „Angebot“, das den Betreff trägt: „DIE unabhängige zeitung deutschland stellet sich vor!“


.

Hallo — Hurra! -Wir haben SIE gefunden!

Im klassischen Werbeanschreiben könnte jetzt stehen: Suchen Sie einen Verlag? oder: Idealisten gesucht!
oder: Wollen Sie Mitglied in einer Genossenschaft werden und den freien Journalismus retten?

Aber was uns interessiert: Sie schreiben – wollen Sie auch gelesen werden?

– Möchten Sie Ihr Material außerhalb der Ihnen üblicherweise zur Verfügung stehenden Medien veröffentlichen?
– Möchten Sie in Ihrer eigenen Art und Weise über Dinge schreiben? Wollen Sie Ihre Artikel in einem unabhängigen Medium veröffentlichen?

Ja, der sich seriös gebende Schreiber sagt sich in Zeiten des schier ewig dauernden Praktikums, dass er nur noch schreibt, wenn er auch bezahlt wird.
Und er hat damit natürlich auch recht.

Was aber macht eine seriöse Internet-Zeitung die Autoren braucht um ihr Konzept auch in der Praxis umzusetzen?

Sie sucht sich ihre zukünftigen Kollegen im Netz
 – Unser journalistisches Konzept ist einfach und tragfähig!

Wie nie zuvor findet heute die politische Willensbildung und die machtpolitische Durchsetzung von Interessen über die Medien statt. Gleichzeitig beobachten wir eine zunehmende Übereinstimmung der von den Medien transportierten und protegierten Meinungen. Dies beruht wesentlich auf der engen Verzahnung der meisten Medien mit Nachrichtenagenturen und mit den Interessen von Gesellschaftern, Anzeigenkunden und politischen Parteien.

Journalismus bedeutet heute nur noch in den wenigsten Fällen die Suche nach der Wahrheit. Es dominiert der direkt oder indirekt praktizierte Meinungsjournalismus. Ausführlich wiedergegeben werden die Statements von mächtigen Akteuren. Kritische Stimmen werden als folkloristisches Beiwerk so dosiert, dass ihre Argumentationen machtpolitisch keine Wirkung entfalten können.

Doch da lässt sich auch was machen – etwas Anderes!

Nutzen Sie die Möglichkeiten! Ihre Artikel – für Ihre Reputation – für eine unabhängige Medienlandschaft!

Unser Plan

Einzelne aktuelle Berichte auf ngo-online.de generieren eine drastische Erhöhung unseres Besucherstromes. Das könnte ihr Verdienst sein!

Durch wenige clevere aktuelle Artikel wurde die Anzahl der Besucher an manchen Tagen schon mehr als verdoppelt.

Da wir uns solche Artikel aber mittelfristig noch nicht kaufen können und unser Team kurzfristig noch nicht stark genug besetzt ist,
müssen wir diese Leistung über Synergieeffekte kompensieren.

Sie schreiben, wir veröffentlichen – alle profitieren.

Zunächst muss aber der Ruhm genug sein – dafür bieten wir für die Autoren z.B. einen Platz um ihre Bücher einzustellen oder für sich selbst zu werben. So wird der Erfolg der Seite automatisch ein Reklame für ihre Werke. 
Jeder Mitstreiter erhält eine oder mehrere Seiten zu persönlichen Darstellung der eigenen Werke … weitere Dinge können uns einfallen.

Für Ihren Kontakt:

Detlev Lengsfeld
Mail kontakt@ngo-online.de – Tel: 05355 / 91557

Rufen Sie Ihn an – gewinnen sie ihn für sich – und werden sie ihn nicht mehr los!!!

Und nicht zuletzt noch ein paar Zeilen Informationen und Anspruch.

Die Internet-Zeitung ngo-online wurde im Jahr 2001 gegründet. Sie zählt damit zu den ältesten Internet-Zeitungen Deutschlands. Während große Nachrichtenmagazine und Zeitungen vor Jahren begannen, neben ihren Printmedien auch Beiträge im Internet zu publizieren, ist ngo-online eine reine Internetzeitung. Die vielen Nachrichtenportale im Internet unterschieden sich inzwischen kaum noch. Vielfach wird einfach nur der gleiche Inhalt von den großen Nachrichtenagenturen gepostet. Eine tatsächliche Meinungsvielfalt entsteht so nicht. Selbst die ganz großen und populären Nachrichtenportale greifen vielfach einfach nur auf Agenturmaterial zurück. Anstelle von Nachrichten ist folgerichtig oft einfach nur noch von News die Rede: Schnelllebige Nachrichten-Häpchen – mehr nicht.
Diesem Einerlei der Mainstream-Medien stellt die Internet-Zeitung ngo-online eine echte Alternative entgegen. Die Internetzeitung ngo-online produziert Nachrichtenbeiträge jenseits des Mainstream. News, Hintergrundbeiträge, Verbrauchertipps.

Das Archiv von ngo-online umfasst bereits mehr als 17.000 Beiträge.

Mehr dazu gibt es auf http://www.ngo-online.de

ngo-online Die Internet-Zeitung

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§ 3 Antworten auf Hurra, der Qualitätsjournalismus ist gerettet!

  • twixraider sagt:

    Hier gingen doch auch mal Mails rum, man solle sich an einem Blog-Kombinat beteiligen, quasi unbezahlt und unter Abtretung aller Urheberrechte. Damit wollten sie ihren PR-Brei ein wenig „authentisch“ würzen… selten so gelacht!

  • Robert sagt:

    Servus Gina,
    wunderbar auf den Punkt gebracht, werde ich gleich verlinken. Grüße in die Heimat von Robert

  • Alex sagt:

    Bin ich froh! Für Dich, für mich, für die Menschheit.

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